Endometriumhyperplasie und Polyp in der Gebärmutter

Mein Selbst-Heilungsbericht


Ich bin Heilpraktikerin mit dem Schwerpunkt "Natürliche Frauenheilkunde" und habe auch ein Fachbuch zum Thema veröffentlicht.
Mit meinen 52 Jahren zum Zeitpunkt der Erkrankung war ich bis dahin ein kerngesunder Mensch und hatte kaum Beschwerden rund ums Frau sein.

Nun war ich mitten in den Wechseljahren mit diesem Alter, und diese können ja ganz symptomlos verlaufen.
Nun wunderte ich mich auch nicht, dass ich seit Sommer 2015 unregelmäßige Blutungen entwickelte… die mal mehr und mal weniger da waren, aber nie wirklich zum Ende kamen.
Diese Blutungen führten zu keiner großen Sorge bei mir, eher waren sie lästig für mich, weil so unvorhersehbar. So erinnere ich mich an eine heiße Sommernacht im Juli in Como: Ich zog mir eine weiße Radlerhose an, und plötzlich war sie blutrot getränkt.
So verschwand ich zur Verwunderung meiner Reisebegleitung im Bad, um stundenlang  die Wäsche auszuwaschen...

Ich lebte damit und gewöhnte mich daran. Zeitweise verschwand das Symptom ganz, dann gab es tagelange Schmierblutungen, dann war die Blutung wieder stark da. Man nennt das Zwischenblutungen (Menometrorraghie), wenn kein klarer Rhythmus mehr erkennbar ist.
Und es ist ein typisches Phänomen in den Wechseljahren. Da kannte ich mich ja von meinem Beruf her aus.
Da ich meine Gesundheit komplett in meine eigene Verantwortung genommen hatte, ging ich auch seit Jahren nicht mehr zum Gynäkologen.
Bei den Ayurvedischen Ärzten auf Sri Lanka hatte ich gelernt, alles was aus dem Körper rauskommt, ist gut, und dient der Reinigung. Davon bin ich mittlerweile auch zutiefst überzeugt.
Ich schaute mir aber auch an, was der übermäßige Blutverlust auf psychosomatischer Ebene für mich bedeutet. Blutverlust heißt Energieverlust, und ich fragte mich in diesen Wochen immer wieder, bei welchen Tätigkeiten, Projekten, und im Umgang mit welchen Menschen ich Energie verliere. Und ich versuchte, da wo es ging, gegenzusteuern. Gar nicht so einfach, wenn man Andere nicht enttäuschen will, oder sogar verärgern? Mir fiel zum Beispiel auf, dass ich in einigen beruflichen  Projekten engagiert war, die mir viel abverlangten und von denen wenig zurückkam.  Ich schlüpfe gerne in die Rolle der Macherin, und andere geben dann ihre Verantwortung an mich ab.
Zum Beispiel sagte ich die Mitwirkung beim Orgateam eines 3-tägigen Sommerfestes ab, obwohl ich in den Jahren zuvor immer dabei war. Diesmal wollte ich „nur“ Teilnehmerin sein.
Auch meine persönlichen Beziehungen scannte ich nach Energieverlust von meiner Seite ab, und mir war klar, dass ich manche Beziehung oder Freundschaft so nicht weiterführen konnte und durfte. Dabei ließ ich meinen eigenen Anteil daran nicht außer Acht. 
 
Den Eisenspeicher füllte ich regelmäßig mit dem Schüsslersalz Nr. 3 (Ferrum Phosphoricum) auf. Dazu aß ich jeden Tag einen "Eisenapfel", in der Hochphase meiner Blutungen sogar zwei. Dabei handelt es sich um ein von Hebammen überliefertes Rezept. Man nehme einen reinen Eisennagel und stecke ihn in das Fruchtfleisch eines Apfels.
Dort lässt man den Nagel für 24 Stunden. Das Pektin des Apfels löst Eisenmoleküle in organischer Form aus dem Nagel, und kann beim Verzehr vom Körper gut verwertet werden.
Das Schüsslersalz Ferrum Phos. öffnet die Schleusen der Zellen, und fördert somit die Aufnahme von Eisen.
Im Frühjahr 2016 nahm ich dann noch sporadisch ein Vit. B- Komplexpräparat dazu.
Anfang Januar 16, kurz nach dem Neujahrstag, wachte ich in der Nacht auf, und erschrak. Die Blutung war wieder da, so stark wie nie zuvor. Und ich lag im Gästebett einer Freundin, was mich zu besonderer Achtsamkeit aufforderte.
Auf der Toilette entdeckte ich, dass regelrechte "Fleischklumpen" abgingen und mein Kreislauf begann zu rotieren.
Am nächsten Morgen musste ich meinen Freunden versprechen, sofort zum Frauenarzt zu gehen. Bis ich dann meine alte Frauenärztin in Stuttgart wieder gefunden hatte, die Weihnachtsferien rum waren, und ich einen Termin bekam, verging nochmals Zeit.
Erst in diesen Tagen griff ich mal zu meinem eigenen Buch und schaute nach, was man denn gegen die starken Blutungen unternehmen könnte.
Ich empfehle in meinem Fachbuch die spagyrischen Solunate 11 (ehemals Matrigen II) und 21 ( mit Hirtentäschelkraut) und stellte fest, dass ich jeweils eine Flasche in der Praxis vorrätig hatte. So nahm ich die Tröpfchen ab da regelmäßig ein. Um den Eisenspeicher noch zusätzlich aufzufüllen nahm ich für ungefähr 30 Tage „Ferro Sanol duodenal,“ 1x tgl. eine Kapsel und dazu noch hoch dosiert Vitamin C ein.(weil das die Aufnahme von diesem Eisenpräparat enorm steigert)
Als ich im Wartezimmer meiner Frauenärztin saß, hatte ich die Blutungen  auch wieder gut im Griff. Es war der 14.1.2016.
Meine persönliche Odyssee zum Krankheitsgeschehen begann aber genau an diesem Tag.
Im Wartezimmer saßen Unmengen von Menschen, und mir fiel eine Frau besonders auf, die sich sehr seltsam benahm. Ich schloss aus ihrem Verhalten, dass sie in Not war, und vermutlich starke Schmerzen hatte.
Ich wurde irgendwann zur Blutabnahme gerufen, denn ich wollte auch meinen HB- Wert geprüft haben. Das sagte ich so an der Rezeption. Mitten in der Blutabnahme wurde die Arzthelferin gerufen, und sie verschwand für Ewigkeiten. Als sie zurückkam erklärte sie mir, dass sie einen Notfall hatten, vermutlich mit der besagten Frau aus dem Wartezimmer. Das erklärt vielleicht das Verhalten der Frauenärztin später mir gegenüber, entschuldigt es aber auf keinen Fall.
Als ich nun endlich dran war, erzählte ich der Gynäkologin meine Geschichte, auch dass ich Heilpraktikerin sei, und dass ich bis jetzt versucht hätte, das Ganze selber in den Griff zu bekommen. Ich hatte auch die Solunate mitgebracht, und zeigte ihr, welche Mittel ich bisher eingenommen hatte. Bis dahin war sie auch freundlich und hörte mir zu. Dann machte sie einen Ultraschall und plötzlich veränderte sich ihr Verhalten. Sie sagte, „Ihre Gebärmutter - Schleimhaut ist angewachsen und da ist auch eine Vergrößerung wie Polyp oder Myom zu sehen. Jetzt ist Schluss mit der Heilpraktikerei, da müssen Sie eine Ausschabung machen. In welche Klinik wollen Sie?“ Sie zählte 3 Kliniken in Stuttgart auf, ich erschrak, und sagte, dass ich in keine der vorgeschlagenen, sondern in  die Filderklinik zu den Anthroposophen wolle.
Sie griff zum Telefonhörer und ehe ich mich versah, hatte sie dort einen Termin für mich am nächsten Tag um 8.00 Uhr vereinbart. Ich solle dort nüchtern zur "Ausschabung“ antreten, die unter Vollnarkose geschieht. Nur ein kleiner Eingriff   („Ausschabung“ heißt auch Kürettage oder Abrasio im Fachjargon).
Dann könne man das Gewebe gleich auf Krebs untersuchen, und wir hätten Sicherheit.
Naiv und im Schock fragte ich noch, wie lange das wohl dauern würde, und dass ich ab 11.00 Uhr Patienten in der Praxis zu behandeln hätte.
Sie schaute mich ungläubig an und meinte, ich müsse natürlich alles absagen, diese Angelegenheit sei jetzt wohl wichtiger.
So verließ ich mit einem Ultraschallfoto und der Überweisung an die Filderklinik die Praxis, und hatte weiche Knie. Im Treppenhaus fiel mir ein, dass ich ja den Befund von meinem HB - Wert noch nicht hatte und kehrte um. Im Laborzimmer erfuhr ich, dass mein HB bei 14,4 liegt, der Normwert für Frauen war damit fast erfüllt, also alles im grünen Bereich. Da stürmte die Ärztin in den Raum und meinte, sie hätte meine Brüste ja noch gar nicht untersucht, und schob mein T- Shirt hoch und fing hektisch an zu tasten, ließ dann aber gleich wieder ab, und meinte, das sei jetzt nicht so wichtig.“ Das machen wir dann beim nächsten Mal“. Bei mir blieb das Gefühl, oh je, da hat sie jetzt auch was entdeckt, und sie wollte mich nicht überfordern, deshalb hat sie die Untersuchung abgebrochen. ????
Als ich auf der Straße stand, war ich so verwirrt und verunsichert, dass mir für ein paar Minuten nicht mehr einfiel, wo ich mein Auto geparkt hatte.
Da kam mir der Gedanke, ich könnte bei meiner Freundin Angelika Berger anrufen, die nur ein paar Straßen weiter wohnte. Sie war zuhause, und hob den Hörer gleich ab, und ich durfte bei ihr vorbeikommen.
Als ich in ihrer Wohnung ankam, war ich ganz aufgelöst und Tränen überwältigten mich. Es dauerte eine ganze Weile bis ich erzählen konnte.
Meine Freundin, 10 Jahre älter als ich, nahm meine Geschichte ganz gelassen, und brachte mich wieder auf den Boden zurück.
Sie erinnerte mich an mein ganzes Wissen, und fragte mich, was ich denn einer Patientin in so einem Fall empfehlen würde?
Ich antwortete ganz klar, dass ich versuchen würde, die Patientin zu beruhigen, und ihr eine Zweitdiagnose bei einem andern Arzt empfehlen würde.
Meine Freundin „schenkte“ mir daraufhin ihren Termin bei einer „tollen, alternativen“ Frauenärztin, den sie zufällig am darauffolgenden Montag hatte. Und sie machte für sich einen neuen aus.
Und sie hielt mir Händchen, als ich in der Filderklinik anrief, um meinen "OP- Termin" abzusagen. Die Frau am anderen Ende war freundlich, und meinte, von der Ärzteschaft wären schon alle Zuständigen weg, sie würde es aber ausrichten.
Und ich müsste keineswegs zur Ausschabung kommen, wenn ich nicht einverstanden wäre. Dieser Satz war für mich sehr wichtig, auch wenn das ja logisch ist. Aber an dieser Stelle fühlte ich mich so entmündigt und hilflos, dass ich nicht mehr klar sehen konnte.
Am folgenden Montag fuhr ich zur alternativen Frauenärztin in Begleitung einer anderen Freundin, die auf Besuch gekommen war. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Blutung auch wieder angefangen.
 
Diese bestätigte den Befund der ersten Untersuchung am Donnerstag davor, ging aber auf mein Anliegen ein, erstmal keinen Eingriff in der Klinik zu machen. Zur Regulierung der Blutung verordnete sie mir Utrogest, ein naturidentisches Progesteronpräparat, welches aber verschreibungspflichtig ist. Davon sollte ich täglich 2 Kapseln nehmen.
Sie erwartete damit einen klaren 28 Tage – Zyklus für mich, mit einer Blutung am Ende.
Danach wollte sie im Ultraschall wieder schauen, ob die Schleimhaut in der Gebärmutter weniger geworden ist, und der Polyp eventuell abgeblutet war.

Außerdem untersuchte sie meine Brüste im Tastbefund in aller Ruhe, und konnte mich beruhigen, weil sie da nichts Auffälliges fand.

Mit dem Progesteron-Präparat stoppte meine Blutung sofort und „dauerhaft“, allerdings fing sie nach 8 Tagen wieder an, und das war nach Plan zu früh. Hier wurde mir schon bewusst, dass mein Körper sein Eigenleben führte, und nicht vorhersehbar zu steuern ist.

Ich telefonierte mit der Frauenärztin, und sie empfahl mir, das Mittel einfach weiter zu nehmen, und den vereinbarten Untersuchungstermin beizubehalten.

Am 12.02.16 traf ich mich mit einer Kollegin, die wie ich kinesiologisch arbeitet, und sie entwickelte mit mir zusammen über Muskeltest mein weiteres Vorgehen und eine Art Behandlungsplan.

Bezüglich der Abrasio solle ich nichts unternehmen im Moment, eventuell in der Filderklinik anrufen und nachfragen, wann sie denn solche ambulanten Eingriffe überhaupt machen, damit ich es im Zweifelsfall organisieren könnte.

Ich solle weiterhin mit dem Blutverlust arbeiten, und untersuchen, wie ich den Energieverlust in meinem Leben kreiere, und wie ich den stoppen kann.

Ich solle einmal energetische Matrixarbeit bei meiner Kollegin machen, die zu dieser Zeit bei mir im Praxisteam arbeitete, zum Thema Energieverlust.

Ich solle auf natürlichem Weg die übermäßige Östrogenseite balancieren.
Es war mir noch eine weitere Kur mit Utrogest erlaubt, für einen zweiten Zyklus.
Danach sollte ich mit Diosgeninöl (ein Yamswurzelpräparat) von der Firma Biomed arbeiten, und tgl. 6 Tropfen an Armen, Beinen und beiden Schilddrüsenlappen einreiben.

Wegen dem Erhalt des Eisenspiegels solle ich das Vit. B. Präparat (Mowiberon), langsam auslaufen lassen….weiterhin einen Eisenapfel (siehe oben) tgl. einnehmen, und tgl. 4 rohe Kakaobohnen verzehren.

Außerdem balancierte die Kollegin kinesiologisch meine Heilungsbereitschaft, und dass ich zu 100 % bereit bin, alles zu tun, „um gesund und glücklich“ zu werden. Dabei fehlte es mir an Selbstwert, was mit der orangenen Farbbrille korrigiert wurde.

Als weiteres Testergebnis zeigte sich, ich solle offen mit der Ärztin sprechen, dass ich drei Monate Pause machen wolle mit der schulmedizinischen Behandlung und Untersuchung, um meinen eigenen Heilungsweg zu finden.

Am 2.3.16 sprach ich bei der Frauenärztin vor und sagte ihr mein Anliegen.
Zuvor untersuchte sie mich nochmals per Ultraschall, und stellte fest, dass die Gebärmutterschleimhautdicke immer noch gleich war und der Polyp noch vorhanden.
Sie empfahl mir, jetzt doch eine Ausschabung zu machen.
Als ich dem widersprach und um eine „medizinische Auszeit“ bat, reagierte sie teils verärgert, teils besorgt und machte die Bemerkung, dass es immer mehr Frauen gäbe, die so entscheiden würden wie ich, und dass das für sie und ihren Berufsstand schwierig sei. Aus diesem Grunde müsste ich die volle Verantwortung für mein Verhalten übernehmen. Darauf versicherte ich ihr, wie gerne ich das täte, und es fühlte sich für mich richtig gut an, endlich wieder die volle Verantwortung für meine Gesundheit zu tragen.
Die Ärztin bat mich darum, ein Schreiben zu unterzeichnen in dem unter Anderem stand:

„…..Es wurde eine Endometriumhyperplasie sonographisch festgestellt.
Die Patientin wurde informiert, dass ein Karzinom -Ausschluss erforderlich ist. Frau Jagfeld wünscht eine 3 monatige Auszeit, für eigene Therapiefindung. Sie ist sich des Risikos bewusst.

Informiert und Text zur Kenntnis genommen

Unterschrift der Patientin “

Ich bekam dann einen neuen Frauenarzttermin am 31. Mai.
Außerdem bat ich noch um eine Blutuntersuchung bzgl. meines Eisenspiegels.
Das wollte ich noch genauer wissen, und die Ärztin entnahm etwas Blut um den Eisenwert dann im Labor zu bestimmen. Das ist ein Test, der normalerweise bei Schwangeren gemacht wird. (ungefähr eine Woche später erfuhr ich dann, dass meine Eisenwerte normal seien, und innerhalb der Normwerte – für mich unglaublich bei all dem Blutverlust, den ich vorher schon hatte)

Gleich am 3.3.16 hatte ich wieder eine Kinesiologische Sitzung bei meiner Kollegin und fragte nach weiteren Schritten auf meinem Heilungsweg.

Der Behandlungsplan lautete Folgendermaßen:

Matrixarbeit reicht einmal in der Durchführung
 
Gespräche mit der Gebärmutter (Gebärmuttertalk) solle ich mit meiner Freundin Angelika Berger (Expertin zum Thema) 3 x hintereinander, jeweils 1x im Monat machen.

Ich solle einen Termin mit meinem Kinesiologielehrer und Heilpraktiker machen, bei dem ich lange gelernt hatte, Günter Dobler. Er möge kinesiologisch nochmals alles abchecken, was zu tun ist.

Ich solle für die ganzen  3 Monate tgl. am Abend einen Liter Ingwerwasser trinken.
Das Rezept und die Empfehlung bekam ich von meinem hellsichtigen Berater Peter Horvat am 1. März 2016.
Peter Horvat berichtete mir von der krebsheilenden Wirkung von Ingwer, wenn er hochkonzentriert verabreicht wird. Ich wusste auch schon von der basenbildenden und ausleitenden Wirkung von Ingwer. Und außerdem mag ich Ingwer sehr gerne, schon allein wegen seiner wärmebildenden Kraft und gutem Geschmack. Das Rezept: dicke Scheiben von Bio- Ingwerwurzel in 1 Liter Wasser für 1 Stunde kochen. Dann schluckweise trinken, am besten am Abend in die Nacht hinein.

Diosgeninöl wie besprochen weiter nehmen.

Eisen substituieren wie bisher.

Hormonyoga, 5 min. tgl. - da muss ich gestehen, dass ich das nicht gemacht habe aus Bequemlichkeitsgründen, da habe ich keine andere Erklärung oder Entschuldigung dafür.

In der folgenden Zeit hatte ich immer wieder mal Zwischenblutungen im Sinne von Schmierblutungen, dann ganz blutungsfreie Zeiten, aber keine klare Periodenblutung.
Zumindest hatte ich keine so starken Blutverluste mehr wie die Wochen davor. Ich schrieb diesen Heilerfolg dem tgl. Trinken von 1 Liter Ingwerwasser zu.
Das konnte ich dann später auch bei einer Patientin bestätigt sehen, die wg. starken Blutungen kam, bei der ein Polyp in der Gebärmutter entfernt wurde und eine Abrasio gemacht wurde. Allerdings kamen die Symptome nach ungefähr 3 Monaten wieder zurück. Ich verordnete ihr das tgl. Ingwerwassertrinken, und sofort hörten die starken Blutungen auf.

Mein Ziel war aber nun, meine Endometriumhyperplasie zu verringern und damit den Polyp zum Verschwinden zu bringen.
Das war noch nicht erreicht.

Am 9.3.16 machten wir in der Tempelgruppe für Frauen, von mir angeleitet, ein gegenseitiges „Mediales Reading“.
Ich wählte mir eine Frau aus der Gruppe aus, die mich „scannen“ sollte, einfach nur intuitiv und in Verbindung mit ihrem Gefühl.
Sie sah in mir „.....Gänseblümchen, nur eines auf der Wiese, ganz geborgen auf der weiten Wiese. Das Gänseblümchen sei ich....Ein Teil der Schöpfung – kindlich – Mädchen auf der Wiese - Alles Große ist einfach“.

Ich konnte mit dieser Deutung viel anfangen und bezog es sofort auf meine Gebärmutter. Das Gänseblümchen heißt mit seinem Lateinischen Namen Bellis Perennis, ein großes  homöopathisches Heilmittel den weiblichen Schoßraum und die Gebärmutter betreffend, vor Allem bei Schwangerschaft und nach „Verletzung“ der Gebärmutter. Später sollte mir das noch als Medikament in besonderer Form weiterhelfen.

Der Termin für die Matrixarbeit war dann am 11.3.16. Ich erklärte der Therapeutin, dass die psychosomatische Deutung eines Gebärmutterpolypen die „große Träne“ sei. So habe ich selbst Rüdiger Dahlke in meinem Fachbuch „ Frauenheilkunde natürlich“ zitiert. Ich erlaubte ihr im Prozess einen Teil meiner Trauer um einen geliebten Menschen „aufs Regal zu legen“. Sie nannte das „ausleiten“.
Später erkannte ich, dass es der Kummer meiner Mutter ist, den ich für sie trage, den ich loslassen darf. Ich erlaubte der Therapeutin nicht, „meinen Schutz“ aufzulösen.
„Ich muss mein Herz schützen – Ich öffne mich nicht ganz – Den Schutz brauche ich noch – der ist wichtig für mich.“ Sie fand dafür auch die Bestätigung.
Nach der Behandlung fühlte ich mich am Abend grippig und krank.
 
Die Termine  für die Gespräche mit der Gebärmutter (Gebärmutter- Talk) waren dann Ende März, im April und im Mai 2016 mit einer Dauer von jeweils einer Stunde. Meine Freundin Angelika führte mich in eine Trance und schrieb für mich die Ergebnisse und wesentlichen Inhalte des Dialogs auf. Die Gebärmutter sprach sozusagen zu mir durch mich.

Zusammenfassung vom 1. Termin: „Lass dir deine Freude und dein Feuer nicht nehmen. Mach dich nicht klein, damit die Anderen sich groß fühlen können. Das ist Vergangenheit, das brauchst du nicht wiederholen. Hab keine Angst vor dem Neid anderer. Geh immer wieder zurück in diesen Raum (der Gebärmutter), wo du dich wohl und geborgen fühlst.
Dies ist dein Raum der Kreativität, da wo Ideen entstehen, wo sie wachsen und gedeihen können. Diese Tränen, die du jetzt weinst, sind auch Freudentränen. Ein Indikator, dass du wieder verbunden bist mit deiner Tiefe.“

Zusammenfassung vom 2. Termin: “Ich bin ein Indikator für dein Handeln im Außen ( Regulator). Die Träne (großer Polyp) muss nicht weg. Sie ist ein Mahnmal, nicht in das alte Leiden zurückzugehen. Sie kann gehen, die Träne, muss aber nicht. Sie ist so groß in meiner Wahrnehmung, dass ich sie nicht übersehe und auf sie höre.
Das dritte Gespräch mit mir wird wichtig!“

Zusammenfassung vom 3. Termin:   
„ Ich befinde mich in einem Heizungskeller, zuhause im Elternhaus, hier ist es warm und sicher.
Ich bin das Heizgerät, welches das ganze Haus nährt. Ich bin schon alt und habe viele Jahre gedient. Ich bin noch funktionsfähig, bin deine Quelle und dein Herd. Wenn ich was brauche, melde ich mich schon. – Du hast im Ayurveda gelernt, alles was rauskommt ist gut. Ich reguliere mich selbst. Manchmal kommt viel (Blut) raus, manchmal wenig. Ich scheide aus, so wie ich aufnehme. Ich bin robust und habe ein gutes Selbstheilungssystem. Es ist gut, dass du immer wieder deine Hände auf mich legst. Da bekomme ich viel Aufmerksamkeit.
Es ist ein Reinigungsprogramm aktiv und es läuft weiter. Ich brauche keinen Eingriff von außen. Nichts Aggressives, was bürstet und schabt. Ich kann es sanft und fließend lösen von innen heraus. Ich brauche nur deinen Auftrag und den hast du mir schon gegeben.
Ich als Gebärmutter sage, es ist schon lange entschieden, dass ich es selber mache und keinen Eingriff brauche. Es gibt nichts mehr zu entscheiden!“
 
Bzgl. des Energieverlustes – Blutverlustes schaute ich immer wieder neu mit den Fragen.
Welche Menschen und welche Situationen rauben mir unnötig Energie? Bzw., wo erlaube ich das den anderen?
Wo ist das Geben und Nehmen nicht ausgeglichen?

Wo kann ich reduzieren, weniger machen, delegieren. Ich kam wieder in Kontakt mit meinem bekannten Thema, das ich schon ein Jahr zuvor angeschaut hatte.
Infolge beschloss ich ab Sommer 2016 Pause zu machen, mit einem Selbsterfahrungs-Projekt, hinterfragte den Arbeitsstil meines Kollegen, und konnte sehen, wie ich immer wieder alleine für das Ganze einstand.
Schwierig war das Phänomen im persönlichen und nahen Kontakt zu bearbeiten.
Denn ich merkte oft erst im Nachhinein, wenn mich eine Person (Freund/Freundin)  Kraft kostete. Bis heute war und ist mir nicht klar, wie ich damit umgehen soll. Gibt es eine Alternative zu Kontaktabbruch oder drastischer Reduzierung des Umgangs?

Am 13. Mai 2016 ging ich zu Günter Dobler in die Praxis. Mich beschäftigte vor Allem die Frage, was mache ich, wenn der Polyp und die Endometriumhyperplasie nicht weniger geworden sind, bei der Untersuchung am 31. Mai 2016.
Mein Lehrer und Buch-Unterstützer Günter fragte mich als Erstes, was ich denn bei ihm suche, ich wüsste es doch alles selber.
Warum ich überhaupt diesen Arzttermin wahrnehme? Ich hatte zu diesem Zeitpunkt keine Symptome mehr, unter denen ich litt, und fühlte mich kerngesund.
Auch hatte ich ja schon 3 Gebärmutter- Reisen hinter mir, und wusste von Innen, dass ich gesund bin.
Beim Vorgespräch fragte Günter noch nach meinem aktuellen Beziehungsstand.
Daraus ergab sich, dass ich ihn bat, nach zu testen, ob einer meiner Ex-Partner oder mein jetziger Partner sich negativ auf mein System und auf meine Gesundheit auswirken würde.
Auf der Liege kam raus, dass ich mit meinem Ex-Mann noch oder wieder Stress hätte, und  mich das belasten würde. Es ginge da vor Allem um Verzeiharbeit von meiner Seite.

Wir balancierten dann noch den Stress mit der möglichen Entscheidung, doch eine Ausschabung vornehmen zu müssen.
Als Heil- und Hilfsmittel bekam ich eine emotionale Blütenmischung bestehend aus
den Bachblüten: Nr. 7 Chestnut Bud, Nr. 19 Larch, Nr. 22 Oak, und Nr. 37 Wild Rose.
Außerdem waren in der Mischung die Essenz: Illawara Flame Tree von den Love Remedies, und kleines Immergrün von den Rosalinde Essenzen.

Diese Mischung half mir auf verschiedenen emotionalen und psychischen Ebenen,
und war beim genaueren Hinsehen ein Volltreffer.

Chestnut Bud:              Aus den eigenen Fehlern lernen
Larch:                           Mangelndes Selbstwertgefühl überwinden
Oak:                             Nicht immer so stark sein müssen
Wild Rose:                   Tiefe Resignation, Hoffnungslosigkeit (in Bezug auf Heilung) lösen
Ilawara Flame Tree:     Unselbstständigkeit beim Treffen von Entscheidungen, Scheu vor      
                                     Verantwortung
Kleines Immergrün:     Thema Erkenntnis, Schärft den Blick für das Wesentliche,
                                    Zusammenhänge erkennen

Dosierung 3x4 Tropfen tgl.

Bellis Perennis (Nr.15) bekam ich dann als Auraspray, 20 ml., in Form eines spagyrischen Heilmittels von der Firma Phylak verordnet.
Besonders spannend fand ich hier die energetischen Heil-Aspekte, von denen ich hier die Wichtigsten aufführen will:
Führt auf unserem Lebensweg, Verständnis für unsere Fehler, hilft Situationen der Trauer durchleben, lässt uns den höllischen Zyklus des Hasses zw. Generationen zerbrechen, hilft bei tiefen Verletzungen, bei Krankheiten, die sich in die Länge ziehen.
Schlüsselwörter zum Heilmittel: Alles was tief ist. Energetisches Erbe unserer Eltern. Verletzungen von weichem Gewebe.

So fühlte ich mich schon fast perfekt vorbereitet für meinen erneuten Besuch bei der Frauenärztin am 31. Mai, also 3 Monate nach der letzten Untersuchung.
Auf der Fahrt dorthin über die Autobahn geriet ich in einen massiven Stau, der mein  Auto fast zum Stillstand brachte. Ich musste den Termin absagen und nochmals um einen Monat verschieben (29.06.16).
So nutzte ich die folgende Zeit, um weiterhin Ingwerwasser zu trinken und meine Heilmittel anzuwenden, sowie auf mich und meinen Körper zu hören.
Am 28.6.16 machte ich nochmals einen Termin mit meinem Heilpraktiker Günter Dobler aus.

Da bat ich darum zu prüfen, ob es noch etwas zu erlösen gäbe. Die Verzeiharbeit mit meinem Ex-Mann hatte ich nach bestem Wissen und Gewissen in einem Ritual selbst erledigt.
Günter führte mich dann noch in eine innere Visualisierung und ich ließ den Polyp mehr und mehr schrumpfen und dann als winziges Pünktlein über die Beine in den Erdboden verschwinden.

Spannend war dabei, dass ich ein paar Tage später eine Warze an der linken Großzehe bemerkte, die ich dann als Überbleibsel dieser Visualisierung und meines Polyps definierte.
Jedes mir bekannte Heilmittel für Warzen versagte. Und erst im Sommer 2018 war sie auf unbemerkte Art und Weise verschwunden.

Als weitere Bachblütenmischung testete Günter dann noch: Cherry Plum Nr. 6, Honeysuckle Nr. 16, Walnut Nr. 33 und Wild Oat Nr. 36

Davon sollte ich 4x4 Tropfen einnehmen.

Diese Bachblüten waren dann meine emotionalen Unterstützer für die zukünftige Zeit bei und vor Allem nach meinem Frauenarztbesuch am 29.06.16.

Cherry Plum:  Die Angst durchzudrehen, vor Kontrollverlust (Arztbesuch) lösen
Honeysuckle: Das Überwinden von Sehnsucht und Idealisierung von den guten alten
                       Zeiten, Beziehungen, etc.
Walnut:           Die Blüte, die den Durchbruch schafft, Abgrenzung, Nein sagen lernen
Wild Oat:        Den roten Faden wieder finden, was ist jetzt wirklich wichtig für mich?

Am 29.06.16 war dann der Tag der Wahrheit. Ich ging zu der Untersuchung mit der Bereitschaft, den Polyp und die verdickte Gebärmutterwand für mich zu akzeptieren und damit zu leben, falls sie immer noch da sein sollten. Für eine Ausschabung an dieser Stelle war ich nicht (mehr) bereit. Die Blutungen hatten mittlerweile ganz aufgehört. Ich fühlte mich gesund. Mein Selbstbewusstsein und mein Selbstverständnis waren wieder gewachsen.

Das Ergebnis der Untersuchung warf mich dann selber um: Der Polyp war weg, die Gebärmutterschleimhaut hatte nur noch eine Höhe von 4-6 mm statt 11,5 mm. Das ist der Normalzustand. Die Ärztin war erstaunt und erklärte mich als gesund und nicht behandlungsbedürftig. Ich solle in einem halben Jahr wieder kommen zur Nachuntersuchung!


Nachtrag: Anfang August 16 hatte ich nochmals Blutungen bekommen, die mich kurzfristig irritierten.
Ich machte dann einen 4. Gebärmuttertalk mit besagter Freundin, mit folgender Botschaft am 25.08.16: 
„Es jährt sich der Zeitpunkt wo ich mich aufgebaut habe und viel Blut verloren habe, um dich zu warnen, so viel Energie abzugeben. Ich will dich erinnern, dass du immer wieder neu in Gefahr bist, dich zu verausgaben. All die Dinge im Außen sind nicht so wichtig wie du denkst. Du brauchst noch mehr Freiräume des Nichtstuns, des Seins, des Empfänglich seins. Richte den Fokus auf die Momente, wo du die Sorgen der Anderen zu Deinen machst. Du weißt wovon ich spreche. Werde dir bewusst, was du mit deinen Energien machst. Alles was deiner Seele gut tut, tut auch mir gut, unterwegs sein und die Seele baumeln lassen, Natur, Wanderungen.“
Die Kinesiologische Testung mit meiner Kollegin am Folgetag ergab Folgendes:
 
Es sind normale Monats-Blutungen weil die Menopause noch nicht abgeschlossen ist.
Ich soll ab September 2016 für drei Wochen die „Ayurvedische Entschlackungskur“ machen (siehe mein Fachbuch im Kap.9), zur weiteren Ausleitung.

Fortsetzung Diosgeninöl äußerlich an 6 Stellen, zur hormonellen Balance
Chlorella-Alge einnehmen zur Nahrungsergänzung weiterhin das Auraspray „Bellis Perenne“ anwenden

Im Winter 2016/2017 hatte ich dann meine letzten Blutungen.
Heute bei Zusammenstellung dieses Heilungsberichtes geht es mir gut, ohne Blutungen oder anderen Beschwerden und ich habe nur ab und zu mit Hitzewallungen zu tun.
Die 2 Folgeuntersuchungen beim Frauenarzt waren jeweils ohne Befund.

Filderstadt im August 2018
Elisabeth Jagfeld, HP